Helmut Schrey: Wahnabwicklung
Edition des Kandidaten Jobs. Satirische Spiegelungen
Der Klappentext:
„Da aber geschah das, von dem ich schon berichtet habe. Es geschah
nicht etwa plötzlich, sondern in Etappen. Spürbar war es trotzdem. Die
neue Entwicklung, der sich die Universität nun unterzogen sah, teilweise
auch schändlicherweise an sich selber vollzog, passte mir nicht. Aber
das ist noch viel zu zurückhaltend ausgedrückt: Sie kotzte mich an. Ich
zog denn auch die Konsequenzen und begab mich in das, was man “ein
freies ungebundenes Leben„ nennen könnte, wenn es nicht in Wirklichkeit,
wie ich schon bald erfahren sollte, eher unfrei, zumindest aber
ungemein gefährdet und gefährlich wäre.“
Wie denn auch das Leben unserer hochwohllöblichen Universitäten
gefährdet und gefährlich sein wird, lässt der Staat sie, wie unsere
Politiker es wollen, aus seiner ohnedies kaum noch schützenden Hand
ganz und gar in das weit geöffnete Maul der Wirtschaft fallen. Die
wartet schon seit Jahren darauf. Oder bilde ich mir das nur ein in
meinem Wahn?